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Defekter Hydrant im Winzerdorf: Schnelles Handeln verhindert längeren Ausfall

Bensheim | 11. September 2026 Ein defekter Hydrant hat am Donnerstagabend zu einer kurzen Unterbrechung des Betriebs im Winzerdorf auf dem Bensheimer Marktplatz geführt. Gegen 18.30 Uhr ging die erste Meldung über den Wasseraustritt am Festleitungscontainer ein. Das Wasser lief dabei auch in einen Revisionsschacht, in dem die elektrische Versorgung zusammengeführt wird. In der Folge fiel in einigen Zelten der Strom aus.

Nach dem Abstellen der Wasserzufuhr musste zunächst der Boden eines Zeltes geöffnet werden, um an den betroffenen Revisionsschacht zu gelangen. Gleichzeitig wurden vom Verkehrsverein die weiteren notwendigen Maßnahmen koordiniert.

Die bestehende Meldekette funktionierte dabei reibungslos. Die Firmen Bodemann und Klein, die GGEW AG, die Feuerwehr und das THW arbeiteten eng mit den Verantwortlichen des Verkehrsvereins zusammen, um die Situation schnellstmöglich zu beheben. Durch das koordinierte Vorgehen konnte die Ausfallzeit auf knapp eineinhalb Stunden begrenzt werden.

Auch für den Fall, dass die Stromversorgung nicht so schnell hätte wiederhergestellt werden können, wurde vorsorglich geplant: Gemeinsam mit dem THW wurde parallel eine alternative Stromversorgung vorbereitet. Eine Einheit des Technischen Hilfswerks stand bereit, um bei Bedarf ein mobiles Aggregat zum Einsatz zu bringen. Letztlich war dies nicht erforderlich.

„Ein solcher Zwischenfall ist natürlich immer eine Herausforderung – gerade während eines laufenden Festbetriebs. Umso wichtiger ist es, dass die Wege kurz sind und alle Beteiligten wissen, was zu tun ist“, betonten Max Scharf, geschäftsführender Vorsitzender des Verkehrsvereins, und Bürgermeisterin Christine Klein, Erste Vorsitzende des Verkehrsvereins. „Am Donnerstagabend hat die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert. Mein Dank gilt allen, die so schnell reagiert, mit angepackt und dafür gesorgt haben, dass der Betrieb nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden konnte.“

Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig die gute Zusammenarbeit zwischen Verkehrsverein, Dienstleistern und Einsatzkräften ist. Gerade bei einer Veranstaltung dieser Größe gehört es dazu, auch auf unvorhergesehene Situationen vorbereitet zu sein. Dass die Abläufe und die Meldekette so gut funktioniert haben, hat entscheidend dazu beigetragen, die Unterbrechung so kurz wie möglich zu halten.

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