Frauen im Judentum
Frau Prof. Kämper hält in der Auerbacher Synagoge den Vortrag „Vom Scheitel zur Kippa“ über Frauen im Judentum. Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Mannheims hat schon im vergangenen Jahr das Publikum mit ihrem Vortrag zur Sprache der Rechten gefesselt. Nun vollzieht sie mit zwei zentralen Symbolen die Geschichte nach, die die Stellung der Frau im Judentum genommen hat, genauer gesagt: sie benennt zwei zentrale Stationen dieser Geschichte. Scheitel und Kippa bezeichnen zwei Kopfbedeckungen, die die Geschlechtertrennung markieren. Scheitel ist die jiddische Bezeichnung für ‚Perücke‘, den deshalb fromme Jüdinnen tragen, weil sie ihr eigenes Haar nicht in der Öffentlichkeit zeigen möchten. Kippa ist die männliche Kopfbedeckung, die auf jeden Fall bei der Verrichtung religiöser Tätigkeiten oder beim Aufsuchen religiöser Stätten getragen werden muss.