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Stadt Bensheim stellt Sachverhalt zu den Arbeiten am oberen Marktplatz richtig

Bensheim | 16. Juli 2026 Im Artikel des Bergsträßer Anzeigers vom heutigen Donnerstag über die aktuellen Arbeiten am oberen Marktplatz sind einige wesentliche Sachverhalte missverständlich beziehungsweise fehlerhaft dargestellt. Um eine korrekte Einordnung der laufenden Maßnahmen zu gewährleisten, stellt die Stadt Bensheim den aktuellen Stand klar.

Die derzeit laufenden Arbeiten auf dem oberen Marktplatz werden nicht mit 200.000 Euro aus dem Landesförderprogramm „Zukunft Innenstadt“ finanziert.

Aktuell wird die Fläche barriereärmer gestaltet und funktional verbessert. Dazu wurde der bestehende Schotterbelag entfernt, die Fläche begradigt und teilweise mit einem geeigneten, wasserdurchlässigen Substrat neu ausgestattet. Darüber hinaus wird zur Verbesserung der Zugänglichkeit und zur Gewährleistung der Barrierefreiheit ein gepflasterter Weg angelegt. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 71.000 Euro und werden von der Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Bensheim (MEGB) als Eigentümerin der Fläche getragen.

Im Zuge des Förderprogramms „Zukunft Innenstadt“ sind für den oberen Marktplatz weitere Bausteine vorgesehen, um die Aufenthaltsqualität des Platzes zu erhöhen. Dazu zählen unter anderem eine teilweise Begrünung der Mauer, eine indirekte Beleuchtung, mobile Sitzmöglichkeiten sowie Beschattungsmodule.

Die im Artikel genannte Summe von 200.000 Euro ist daher in mehrfacher Hinsicht unzutreffend. Weder werden die aktuell laufenden Arbeiten in dieser Höhe durchgeführt noch werden sie aus dem Förderprogramm finanziert.

Zudem handelt es sich bei den 200.000 Euro wie mehrfach kommuniziert um das Gesamtvolumen der Fördermittel, das dem Stadtmarketing für mehrere Vorhaben im Rahmen des Landesprogramms „Zukunft Innenstadt“ zur Verfügung steht – nicht ausschließlich für den oberen Marktplatz.

„Uns ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, welche Vorhaben aktuell umgesetzt werden und wie sie finanziert werden“, betont Bürgermeisterin Christine Klein. „Gerade bei Bau- und Förderprojekten kommt es auf eine korrekte Einordnung an. Deshalb haben wir die Sachlage noch einmal klargestellt.“

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