Bensheim | 30. April 2026 Am Ende standen konkrete Ergebnisse; erarbeitet wurden sie zuvor in lockerer, die Kreativität fördernder Atmosphäre: Das Konzept des ersten „Aktionstag Jugend“ ging voll auf. 45 Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit, das Angebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Bensheim mit ihren Ideen mitzugestalten. Damit lag die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim ersten „Aktionstag Jugend“ unter dem Dach der „Partnerschaft für Demokratie Bensheim“ deutlich höher als erwartet, sogar eine Warteliste wurde geführt.
Erwachsene hatten bei dem mehrstündigen Workshop im Bürgerhaus Kronepark in Auerbach moderierende Funktion, steuerten im Hintergrund. „Jugendliche wissen am besten, was sie brauchen – und wie Beteiligung konkret aussehen kann“, sagte Markus van den Boom. Der Leiter des Teams Jugendförderung der Stadt Bensheim unterstützte und bereitete den „Aktionstag Jugend“ gemeinsam mit Hanne Kleinemas (katholisches Jugendbüro Südhessen) und Anne-Sarah Mayer-Gaukler (Lehrerin Goethe Gymnasium Bensheim) vor. Magdalena Schumann von der Koordinierungs- und Fachstelle der „Partnerschaft für Demokratie Bensheim“ ergänzte das Team.
Finanziert wurde die Veranstaltung über die „Partnerschaft für Demokratie Bensheim“, deren Fördertopf durch Mittel des Bundes, des Landes Hessen sowie der Stadt Bensheim gespeist wird. „Es ist genau richtig, dass mit unserer Partnerschaft solche Veranstaltungen finanziert werden. Denn die Jugend gehört eindeutig zu unserer Zielgruppe, die wir weiter stark fördern wollen“, sagte Bensheims Bürgermeisterin Christine Klein und freute sich über die rege Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Sie dankte den Schulleitungen von Goethe Gymnasium, AKG, Geschwister Scholl-Schule und Heinrich-Metzendorf-Schule, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Zeit des mehrstündigen Workshops vom Unterricht freistellten.
Am Anfang des Arbeitstages standen Wünsche, Träume und Utopien zu den Themen Jugendorte in Bensheim, Jugendkultur und politische Teilhabe – am Ende standen realisierbare Vorhaben auf den Flipcharts, Karteikarten und Postern. „Der Prozess wird fortgesetzt, denn wir möchten den Jugendlichen weiter die Möglichkeit bieten, durch kleine, konkrete Projekte ihr Lebensumfeld noch lebenswerter zu gestalten“, sagte Hanne Kleinemas. Anne-Sarah Mayer-Gaukler freute sich über Kreativität und konstruktive Beiträge der Jugendlichen außerhalb des Umfelds von Schule und klassischem Unterricht: „Wir möchten Projektpläne formen, die im Anschluss weiterentwickelt und realisiert werden können.“
Ein Ergebnis könnte ein Jugendparlament für Bensheim sein. Weiter auf der Liste der Themen: Ruhige Lernräume für Jugendliche, Flächen zur Gestaltung durch Jugendliche, Möglichkeiten des Zusammenkommens.
Nächste Etappe des „Aktionstag Jugend“ ist die für Ende Mai geplante Fortsetzung mit Konkretisierung der Vorhaben. Weitere Informationen zum Aktionstag und zu Fördermöglichkeiten durch die „Partnerschaft für Demokratie Bensheim“ gibt es auf der Website Bensheim lebt Demokratie.



