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Tipps zum Schutz vor der Hitzewelle

Bensheim | 17. Juni 2026 Die bevorstehende Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 35 Grad stellt Menschen, Tiere und Umwelt auch in Bensheim vor große Herausforderungen. Besonders Ältere, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen sind durch die extreme Hitze gefährdet. Die Stadtverwaltung ruft daher alle Bürgerinnen und Bürger zur besonderen Achtsamkeit auf und gibt wichtige Hinweise zum Verhalten während der heißen Tage.

„Der Schutz unserer Gesundheit steht in diesen Tagen an oberster Stelle“, betonen Bürgermeisterin Christine Klein und Erster Stadtrat Frank Daum. „Ich bitte alle Bensheimerinnen und Bensheimer, auf sich selbst und andere zu achten – insbesondere auf Nachbarn, die möglicherweise Hilfe benötigen. Hitze darf nicht unterschätzt werden.“

Direkte Sonneneinstrahlung sollte daher möglichst vermieden werden. Aufenthalte im Freien sowie körperliche Aktivitäten wie Einkäufe, Spaziergänge oder Sport sollten nach Möglichkeit in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden. Schattenplätze sind der prallen Sonne vorzuziehen.

Regelmäßiges und ausreichendes Trinken – auch ohne ausgeprägtes Durstgefühl – ist entscheidend, um den Kreislauf stabil zu halten. Empfohlen werden eineinhalb bis zwei Liter täglich, bei körperlicher Belastung mehr. Leichte, luftige Kleidung, eine Kopfbedeckung sowie das Kühlen von Wohnräumen durch frühzeitiges Lüften am Morgen und Abdunkeln tagsüber tragen ebenfalls zur Entlastung bei. Auch Sonnenschutzmittel sollten nicht vergessen werden. Empfohlen wird ein Lichtschutzfaktor von mindestens 20, für Kleinkinder mindestens 30. Bei längerem Aufenthalt im Freien sollte der Sonnenschutz regelmäßig erneuert werden.

Besondere Vorsicht ist zudem im Umgang mit Fahrzeugen geboten: Menschen und Tiere dürfen bei hohen Temperaturen niemals allein in einem abgestellten Auto zurückgelassen werden. Die Temperaturen im Fahrzeuginneren steigen innerhalb kurzer Zeit deutlich über die Außentemperatur an. Es besteht akute Lebensgefahr.

„Hitze ist kein bloßes Sommerphänomen, sondern eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr. Wer auf sich und sein Umfeld achtet und einige einfache Verhaltensregeln befolgt, kann dazu beitragen, die Belastungen der heißen Tage deutlich zu verringern“, so Bürgermeisterin Klein und Erster Stadtrat Daum.

In der Innenstadt stehen zwei öffentlich zugängliche Trinkwasserbrunnen zur Verfügung: vor der Alten Faktorei am Bürgerwehrbrunnen und am Hospitalbrunnen in der unteren Fußgängerzone. Darüber hinaus ist die Lauter für eine kurze Abkühlung am Wasserspielplatz in der Bleiche und am Spielplatz Wambolter Hof frei zugänglich. Die Möglichkeit zum Spielen am Bach oder einen Bachzugang haben zudem der Spielplatz Josef-Sartorius-Straße in Hochstädten sowie der Spielplatz Abbé-Münch-Platz im Neubaugebiet auf dem ehemaligen Euler-Gelände. Weitere Wasserspielplätze stehen im Kronepark in Auerbach, am Hospitalbrunnen in der Fußgängerzone, in der Dammstraße sowie in der Taunusanlage zur Verfügung.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat in einem Flyer wichtige Vorsorge- und Verhaltenstipps zusammengefasst, der auf der städtischen Webseite heruntergeladen werden kann. Um Bürgerinnen und Bürger bestmöglich vor den Folgen extremer Hitze zu schützen, hat außerdem der Kreis Bergstraße gemeinsam mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren einen Hitzeaktionsplan entwickelt. Eine Verlinkung hierzu und nähere Informationen finden sich ebenfalls auf der städtischen Webseite.

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